Eventbranche: Wirtschaftskrise bewältigen mit Kooperationen
Wieder eine brandaktuelles Thema: DIE KRISE!
Manchmal denke ich, dass uns Politiker, Medien, Investment-Banker (Spezialisten?!) und alle, die sich auskennen, mit diesem Thema nur deshalb fesseln, um von etwas Anderem abzulenken.
Von was?
Keine Ahnung!
Auf jeden Fall geht es uns in Europa sicher besser als den meisten Menschen auf der Welt, das wird auch die KRISE nicht ändern.
Aber, nur weil ich die KRISE (noch) nicht sehe, bedeutet das nicht, dass sie nicht kommt oder vielleicht schon da ist.
Der Veranstaltungsbereich ist sicher eine der gefährdeten Branchen, wenn es zu (Geld)engpässen kommt. Das bedeutet für einige wohl ein Umdenken in ihrer Geschäftsphilosophie.
Kooperationen könnten ein Ausweg sein.
Karin Schmollgruber beschreibt in Ihrem Blog „fastenseatbells.at“ eine gelungene Wirtschafts-Kooperation im Tourismusmarkting am Beispiel steirischer Bratäpfel.
Sie listet auch 5 Vorteile für Kooperationen auf – sehr treffend, wie ich meine.
Diese Vorteile gelten natürlich auch für die Veranstaltungsbranche, egal ob Location, Hotel, Schloss, Gastronom, Technik-Verleiher, Caterer, Dekorateur, … Oft sieht man allerdings den Wald vor lauter Bäumen nicht und weiß nicht, wo man anfangen soll.
Dabei ist es wirklich relativ einfach, gemeinsam mit Lieferanten Angebote für Kunden zu erarbeiten. Jedes Unternehmen arbeitet mit anderen Unternehmen zusammen, um Kunden zu gewinnen oder zu binden. Deshalb sollte es im gemeinsamen Interesse sein, diese Kunden nicht zu verlieren oder – noch schlimmer – gar nicht erst zu bekommen.
Vielleicht veranstalten Sie einen Zulieferer-Event (nur Entscheidungsträger) und versuchen gemeinsam nach Kooperationsvarianten Ausschau zu halten. Jedes Unternehmen versucht durch eigene Marketing-Aktionen an Kunden zu kommen, aber vielleicht braucht der angesproche potenzielle Kunde momentan keine Blumen, aber ein Hotelzimmer für seine Schwiegermutter.
Da sollten Sie als Florist sofort an das Hotel denken, das an sie denkt, wenn Blumenarrangements für Hochzeiten benötigt werden.
Ein weiterer Weg ist definitiv das Internet. Es hilft Ihnen, um in der Krise nicht “alt” auszusehen. Recherchieren Sie, wo sich Veranstalter im Internet herumtreiben. Das können Portale wie “xing” und “szene1.at” sein oder auch Plattformen, wie etwa Hochzeits-Plattformen oder Ähnliches. Natürlich auch platzpirsch.at (ein bisserl Eigenwerbung muss sein) und – weil wir auch unsere Mitbewerber schätzen - truevenue.com, firmenevents.at und was es sonst noch so gibt.
Das Internet eignet sich hervorragend, um mit wenig Geld ziemlich genau die Zielgruppe zu treffen. Das ist mit Zeitung, Radio und Fernsehen nur schwer zu erreichen bzw. alles eine Frage des Budgets. Aber darum geht es ja.
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DJ Marcel Düsseldorf
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Martin Benkovics
