Social Media: Locations wissen’s am besten!


Langsam wird’s lästig mit dem Web 2.0 … Ständig entdecke ich neue Social Media-„Spielereien“. Wobei ich mich ja mit den alltäglichen schon fast nicht mehr auskenne. Dabei benutze ich Twitter, XING, Facebook & Co rund um die Uhr. Und auch sehr gerne.

Wie muss es da den Marketing-Verantwortlichen bzw. Besitzern von Hotels und Gastronomie-Betrieben gehen?

 

 

web 2.0 wer kennt sich da noch aus?

Einerseits ist Social Media eine ausgezeichnete Möglichkeit, mit relativ wenig Geld viel Aufmerksamkeit zu erhalten. Andererseits benötigt jeder, der sich auf dieses Thema einlässt, enorm viel Zeit, um diese Tools optimal zu nutzen.

So gut wie alle Experten sind sich allerdings sicher, dass die Bedeutung von Social Media von Jahr zu Jahr größer wird. Die große Herausforderung der nächsten Jahre besteht darin, die Entwicklungen nicht zu verpassen und dabei effizient zu nutzen.

Immer noch ist die Meinung stark verbreitet, dass diese Entwicklung nur ein paar „Nerds“ (Erklärung Wikipedia) betreffe. Dabei findet momentan eine enorme Umwälzung unserer Gesellschaft statt. Längst hat das Internet Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens genommen. Es gibt so gut wie keinen Betrieb ohne Internet-Anschluss mehr: 97 % – aller österreichischen Unternehmen (Quelle: Statistik Austria) und immerhin über 83 % der Beherbergungs- und Gastronomie-Unternehmen (Quelle: Statistik Austria) besitzen eine eigene Website.

Wie schon erwähnt, ist es sehr zeitaufwändig, die eigene Online-Präsenz immer aktuell zu halten. Aber leider notwendig: Immer mehr Gäste informieren sich vorab im Internet darüber, wie die Location aussieht. Wenn aber schon die Hompage unprofessionell und „schlampig“ erscheint, wird das wohl die Location auch betreffen. So die häufige Meinung der Besucher aus dem Netz.

Ich glaube, dass in Zukunft viele neue Social-Media-Berufe entstehen werden. Auch die Hotel- und Tourismus-Industrie wird nicht darum herum kommen, sich mit Fachkräften, die sich ausschließlich mit dem Thema Social Media beschäftigen, auseinander zu setzen (dazu mein Beitrag auf dem APA-OTS Blog).

Dieses Thema steckt natürlich noch in den Babyschuhen und kann nicht mit den herkömmlichen Marketing-Konzepten geplant werden. Denn was heute gehypt wird, kann schon morgen den schnellen Online-Tod sterben. Was nutzt es, einen 5-Jahres-Plan für Twitter zu erstellen, wenn es Twitter in zwei Jahren nicht mehr gibt? Der Markt bewegt sich außerordentlich schnell und genauso schnell muss darauf reagiert werden.

Was bleibt also für die Event- und Location-Industrie?

Die gute Nachricht ist: Noch nie war es so einfach, mit den Gästen ständig in Kontakt zu bleiben.

Wenn wir die Betonung auf SOCIAL (SOZIAL: Erklärung Wikipedia) und nicht auf Media legen, dann sind für mich Twitter, Facebook und Co nichts weiter als unterschiedliche, virtuelle Locations: Orte, an denen sich viele Menschen zu einem Riesen-Event treffen.

Und wer kennt sich damit besser aus als ein professioneller Location-Anbieter???

Hier noch ein paar Tipps von tblog.at – Todsünden im Social Media Marketing

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